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Architektur, Austria, Tirol, Innsbruck, Architekt, Johann Obermoser
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WB Landhausplatz Neugestaltung / Innsbruck

Projektbeschreibung


Der Eduard-Wallnöfer-Platz soll seiner zentralen Bedeutung für das Land Tirol wieder gerecht werden.

Die neu gestaltete Anlage stellt den Bezug zu Tirols Bezirken, den österreichischen Landeshauptstädten und historisch bedeutenden Orten her.

Der gesamte Platz erhält seine optische Fassung durch die angrenzenden Gebäudefassaden. Ein Gründach entlang der Ausgänge zur Maria-Theresien-Straße schafft Räume für Gastgärten. Die solitären Bäume der Wilhelm-Greil-Straße bleiben bestehen und bilden einen Grünfilter zur Straße.

Der nördliche Teil der Anlage mit seiner befestigten Freifläche wird von Lichtstreifen durchzogen, welche in die geografischen Richtungen der Bezugsorte (siehe beigefügte Österreichkarte) weisen und in vertikal gefaltete Platzbeleuchtungen übergehen.

Die bodenbündigen, LKW-befahrbaren Lichtstreifen werden mit „composite translucent concrete ®“- Elementen realisiert. Integrierte wartungsfreie, jedoch leicht reversible LED- Systeme lassen diese speziellen Elemente bei Dunkelheit blendfrei erleuchten.

L-förmig angeordnete Fahnenmasten fassen den Platz entlang der Ecke Landhaus / Wilhelm-Greil-Straße. Das Platzniveau wird zum Landhaus hin angehoben, um auf die Absturzsicherung des Vorbaus verzichten zu können. Seitlich integrierte Rampen ermöglichen einen barrierefreien Zugang.

Der südliche Teil des Platzes hingegen bildet eine Stadt in der Stadt – Minimundus. Eine Konfiguration aus multifunktionalen, illuminierten Kuben (Laternen) ist in eine gefaltete Grünlandschaft integriert. Die bespielbaren Quader leiten sich in subtiler Form von der Geometrie des Welzenbacher-Turmes ab und unterstreichen seine zentrale Bedeutung für die Gesamterscheinung des Eduard-Wallnöfer-Platzes. Die unterschiedlichen Quaderobjekte bieten vielfältige Möglichkeiten zur Nutzung als Künstlerateliers, Ausstellungsräume, Bühnen, Kletterwände, etc. oder selbst als Rahmen für vorhandene Denkmale. Diese ähnlichen Formen beruhigen die Vielzahl der derzeitigen Aufbauten und bilden eine identitätsstiftende Einheit. Die charakteristischen Kuben können auch als Botschafter des Landes Tirol verstanden werden und temporär als Ausstellungspavillons in Stadteilen, Bezirken oder anderen Orten installiert werden. Dieser Gedanke setzt sich südlich der Salurnerstraße bereits fort und bildet eine Verbindung zwischen Landhaus 1 und Landhaus 2.

In Bodenfaltungen integrierte Sitzgelegenheiten laden den Gast zum Verweilen ein, die Aktivitäten in den Quadern zu verfolgen oder selbst Teil davon zu werden. Tageslichtschlitze der Bodenfaltungen erhellen die Bereiche der vorhandenen Tiefgarage.

Die vorgeschlagene Neugestaltung des Eduard-Wallnöfer-Platzes schafft einen neuen Lebensraum für die Menschen sowie eine kulturelle Brücke zu den Landesteilen und Freunden Tirols.

 

 

Technische Daten


  • Auftraggeber: Land Tirol
  • Standort: Eduard-Wallnöfer-Platz, Innsbruck
  • Befestigte Fläche: ca. 4.184 m2
  • Begrünte Fläche: ca. 3.871 m2
  • Wettbewerb: 2008
  • Mitarbeiter: Robert Wibmer, Daniel Wenter
  • Renderings: Harald Brutscher

Date
Category
Wettbewerbe

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