obermoser arch-omo zt gmbh | architektur | WB Schloßalm Bergbahn / Bad Hofgastein
Architektur, Austria, Tirol, Innsbruck, Architekt, Johann Obermoser
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WB Schloßalm Bergbahn / Bad Hofgastein

Projektbeschreibung


Die langgestreckte Mauer entwickelt sich dynamisch aus der Talabfahrt und setzt deren Schwung mit der Überbrückung der Bundesstraße fort. Sie führt den Schifahrer zur Station und gliedert gleichzeitig den Bauplatz. In dieser Funktion blendet die Mauer die Straße sowie die Parkgarage effizient aus. Sie wird zum dynamischen Begleiter des Skifahrers, zum schutzbildenden Rahmen, zum landschaftsbildenden Element. Die hinter der Mauer platzierte Garage wird behutsam in das Gelände gedrückt und das Dach begrünt. Im Zusammenspiel mit der Mauer definiert die schwebende Platte den Raum. Eine großzügige, lichtdurchflutete Verteilerhalle mit Treppe, Aufzug und Rolltreppe durchsticht die Tischplatte und wird als 2-geschoßiger Luftraum wahrgenommen. Intuitiv wird der Besucher geleitet und förmlich in die tageslichthellen Zustiegszonen der Bahn nach oben gesaugt.
Die Sockelzone wird durch raumhohe Verglasungen begrenzt. Durch den enormen dorfseitigen Rücksprung entsteht ein großzügig gedeckter Vorplatz. In der Sockelzone werden sämtliche gewerblich genutzten Flächen wie Schiverleih, Shop, Schischule, Schidepots und Bistro angeordnet. Diese Zone wurde so weit überhöht, dass teilweise Zwischendecken eingehängt werden.
Die seilbahnrelevanten Kuben stapeln sich höhendifferenziert auf der Tischplatte. Die Fassade ist zweischalig konzipiert. Eine transparente Folie bzw. Alu- Brandschutzpaneele übernehmen den Wetterschutz. Im Abstand montierte Vorhänge aus horizontal geschichteten Keramikstäben bilden einen Licht- und Sichtfilter. Die partielle Verdichtung und Variation der Elementabstände vermittelt eine Leichtigkeit des eingekleideten Volumens und gewährt blickwinkelabhängige, spannende Ein- und Ausblicke auf Bahntechnik und Landschaft.
Als 2. Variante wird die Garagierung der Gondeln über die Einstiegsebene gelegt. Es bildet sich mit vertikalen Stäben ein überhöhtes Landmark, das mit Folie bespannt wiederum Ein- & Ausblicke gewährleistet.

 

 

Technische Daten


  • Auftraggeber: Gasteiner Bergbahnen AG
  • Standort: Bad Hofgastein, Salzburg
  • Grundstücksfläche: 9.286 m²
  • Nutzfläche: ca. 7.030 m²
  • Brutto Rauminhalt: ca. 50.794 m³
  • Wettbewerb: 2013
  • Mitarbeiter: Daniel Wenter
  • Renderings: Harald Brutscher

Date
Category
Wettbewerbe

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